Frühlings-Kreativ-Neustart

450,00 CHF

Qi Gong & Keramik-Workshop in Zürich

Den kreativen Fluss durch Körperbewusstsein und die Auseinandersetzung mit Materialien wiederbeleben

Dieser Frühlingsworkshop bietet einen strukturierten Rahmen, um die Wahrnehmung neu auszurichten, den kreativen Schwung wiederzufinden und durch die Kombination von daoistischem Qi Gong und der Erforschung keramischer Oberflächen wieder eine Verbindung zum Ton herzustellen.

Anstatt den Schwerpunkt auf die Produktion oder fertige Ergebnisse zu legen, schafft der Workshop die Voraussetzungen für eine sinnvolle kreative Erneuerung:
körperliche Verankerung, klare Aufmerksamkeit und eine tiefere Sensibilität für das Material.

Inspiriert von der saisonalen Dynamik der Erneuerung und des Wachstums bietet es eine ruhige und zugleich technisch gut ausgestattete Umgebung, um sich wieder dem kreativen Schaffen zu widmen.

Vorkenntnisse in Qi Gong oder Keramik sind nicht erforderlich.

→ Reservieren Sie Ihren Platz

Tag 1 – Qi Gong zur kreativen Aktivierung

Der erste Tag ist dem daoistischen Qi Gong unter der Leitung von Birgit Buschmann gewidmet.

Qi Gong wird hier als eine auf Wahrnehmung und Physiologie ausgerichtete Praxis betrachtet, die die inneren Voraussetzungen für nachhaltiges kreatives Schaffen fördert.
Es dient nicht der Entspannung, sondern stellt Rhythmus, Koordination und Aufmerksamkeitsstabilität wieder her.

Die Teilnehmer befassen sich mit:

– Atemgeführte Bewegungsabläufe
– Prinzipien der Körperhaltung und Erdung
– Koordination von Bewegung und Wahrnehmung
– Lösen gewohnheitsmäßiger Verspannungsmuster

Bestimmte Übungen sind von daoistischen kosmologischen Bildern inspiriert, wie etwa der Dynamik des Großen Wagens, die hier eher als Hilfsmittel zur Wahrnehmungsorientierung denn als symbolische Glaubenssysteme dienen.

Diese vorbereitende Arbeit fördert das Wiedererlangen kreativer Klarheit durch körperliches Bewusstsein.

Tag 2 – Übungen zu keramischen Oberflächen & Materialkunde

Am zweiten Tag liegt der Schwerpunkt auf einer eingehenden Auseinandersetzung mit keramischen Oberflächen und der intuitiven Formfindung.

Im alltäglichen Atelieralltag wird die Oberflächenbearbeitung aufgrund des Produktionsrhythmus oft zu hastig angegangen. Dieser Workshop bietet die seltene Gelegenheit, einen Gang herunterzuschalten und sich ganz darauf einzulassen, wie Ton Gesten, Zeit und Absicht festhält.

Die Oberfläche wird zum Hauptuntersuchungsgebiet.

Die Teilnehmer durchlaufen Prozesse wie:

– Kurinuki-Schnitztechnik aus massivem Ton, bei der die Form durch Wegnehmen entsteht
– Kombination verschiedener Tonmassen zur Erzeugung natürlicher Schichtungen und visueller Tiefe
– Wechsel zwischen schnellen, gestischen Eingriffen und langsamerer, meditativer Oberflächengestaltung
– taktile Formgebung durch Kneifen, Pressen und Plattenformung
– Erforschung von Engoben, rohen Oberflächenbehandlungen und subtilen Materialkontrasten

Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie Gestik, Rhythmus und der Widerstand des Materials die Entstehung einer persönlichen Oberflächensprache prägen.
Die Oberflächengestaltung wird als natürliche Erweiterung der Form betrachtet – sie entsteht aus der aufmerksamen Auseinandersetzung mit dem Material und wird nicht erst nachträglich aufgebracht.

Diese gezielte Oberflächenforschung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer eigenen keramischen Ausrichtung dar.

Durch die kontinuierliche Beschäftigung mit Ton entwickeln die Teilnehmer:

– neuer kreativer Schwung
– verfeinertes Gespür für Materialien
– Selbstvertrauen bei intuitiven und technischen Entscheidungen
– tieferes Verständnis für den sich entwickelnden persönlichen Stil

Die durch Qi Gong geschulte Wahrnehmungsklarheit fördert eine geerdetere und stimmigere Beziehung zur keramischen Praxis.

Ein kreativer Neustart zur Jahreszeit

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Töpferkursen dient dieser Workshop als intensive Gelegenheit zur Neuorientierung.

Dies ist besonders relevant für Personen, die:

– sich kreativ blockiert oder geistig überlastet fühlen
– das Körperbewusstsein wieder mit der kreativen Praxis verbinden möchten
– ihre Sensibilität für Oberflächen und Materialverhalten vertiefen möchten
– eine ruhige und dennoch technisch anspruchsvolle Atelierumgebung suchen

Anstatt festgelegte Ergebnisse zu vermitteln, fördert der Workshop die Wiederentdeckung kreativer Wege durch aufmerksames Eintauchen in Bewegung und Material.

Praktische Informationen

Termine
, 2.–3. Mai 2026

Samstag
09:30–12:00 Uhr
13:30–16:00 Uhr

Sonntag
09:30–12:30 Uhr
13:30–16:30 Uhr

Standort
Clay & Tao Ceramic Studio
Tramstrasse 53
8050 Zürich

Sprachen
-Qi-Gong: Deutsch
Keramik: Englisch oder Deutsch

Lehrer

Birgit Buschmann
Atemtherapeutin (IAC), TCM-Therapeutin und Qi-Gong-Lehrerin mit über 30 Jahren Erfahrung.

Alexandra Romy
Keramikdozentin und Gründerin von Clay & Tao, spezialisiert auf technische Keramikverfahren, Materialwahrnehmung und kreative Leitung.

Beitrag zum Workshop

Dieser Workshop entspricht 6 Leistungspunkten im Fach Keramik.

Zusätzliche Workshop-Gebühr: 210 CHF

→ Melden Sie sich für den Frühlingsworkshop an

Teil des „Clay & Tao“-Jahreszyklus

Dieser Workshop ist Teil des jährlichen Zyklus saisonaler Keramik-Intensivkurse von Clay & Tao, in denen die Beziehung zwischen Rhythmus, Wahrnehmung und materieller Transformation untersucht wird.

Teilnehmer, die ihre Tätigkeit fortsetzen möchten, können an regelmäßigen Keramikkursen oder weiteren saisonalen Workshops teilnehmen.

Qi Gong & Keramik-Workshop in Zürich

Den kreativen Fluss durch Körperbewusstsein und die Auseinandersetzung mit Materialien wiederbeleben

Dieser Frühlingsworkshop bietet einen strukturierten Rahmen, um die Wahrnehmung neu auszurichten, den kreativen Schwung wiederzufinden und durch die Kombination von daoistischem Qi Gong und der Erforschung keramischer Oberflächen wieder eine Verbindung zum Ton herzustellen.

Anstatt den Schwerpunkt auf die Produktion oder fertige Ergebnisse zu legen, schafft der Workshop die Voraussetzungen für eine sinnvolle kreative Erneuerung:
körperliche Verankerung, klare Aufmerksamkeit und eine tiefere Sensibilität für das Material.

Inspiriert von der saisonalen Dynamik der Erneuerung und des Wachstums bietet es eine ruhige und zugleich technisch gut ausgestattete Umgebung, um sich wieder dem kreativen Schaffen zu widmen.

Vorkenntnisse in Qi Gong oder Keramik sind nicht erforderlich.

→ Reservieren Sie Ihren Platz

Tag 1 – Qi Gong zur kreativen Aktivierung

Der erste Tag ist dem daoistischen Qi Gong unter der Leitung von Birgit Buschmann gewidmet.

Qi Gong wird hier als eine auf Wahrnehmung und Physiologie ausgerichtete Praxis betrachtet, die die inneren Voraussetzungen für nachhaltiges kreatives Schaffen fördert.
Es dient nicht der Entspannung, sondern stellt Rhythmus, Koordination und Aufmerksamkeitsstabilität wieder her.

Die Teilnehmer befassen sich mit:

– Atemgeführte Bewegungsabläufe
– Prinzipien der Körperhaltung und Erdung
– Koordination von Bewegung und Wahrnehmung
– Lösen gewohnheitsmäßiger Verspannungsmuster

Bestimmte Übungen sind von daoistischen kosmologischen Bildern inspiriert, wie etwa der Dynamik des Großen Wagens, die hier eher als Hilfsmittel zur Wahrnehmungsorientierung denn als symbolische Glaubenssysteme dienen.

Diese vorbereitende Arbeit fördert das Wiedererlangen kreativer Klarheit durch körperliches Bewusstsein.

Tag 2 – Übungen zu keramischen Oberflächen & Materialkunde

Am zweiten Tag liegt der Schwerpunkt auf einer eingehenden Auseinandersetzung mit keramischen Oberflächen und der intuitiven Formfindung.

Im alltäglichen Atelieralltag wird die Oberflächenbearbeitung aufgrund des Produktionsrhythmus oft zu hastig angegangen. Dieser Workshop bietet die seltene Gelegenheit, einen Gang herunterzuschalten und sich ganz darauf einzulassen, wie Ton Gesten, Zeit und Absicht festhält.

Die Oberfläche wird zum Hauptuntersuchungsgebiet.

Die Teilnehmer durchlaufen Prozesse wie:

– Kurinuki-Schnitztechnik aus massivem Ton, bei der die Form durch Wegnehmen entsteht
– Kombination verschiedener Tonmassen zur Erzeugung natürlicher Schichtungen und visueller Tiefe
– Wechsel zwischen schnellen, gestischen Eingriffen und langsamerer, meditativer Oberflächengestaltung
– taktile Formgebung durch Kneifen, Pressen und Plattenformung
– Erforschung von Engoben, rohen Oberflächenbehandlungen und subtilen Materialkontrasten

Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie Gestik, Rhythmus und der Widerstand des Materials die Entstehung einer persönlichen Oberflächensprache prägen.
Die Oberflächengestaltung wird als natürliche Erweiterung der Form betrachtet – sie entsteht aus der aufmerksamen Auseinandersetzung mit dem Material und wird nicht erst nachträglich aufgebracht.

Diese gezielte Oberflächenforschung stellt einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer eigenen keramischen Ausrichtung dar.

Durch die kontinuierliche Beschäftigung mit Ton entwickeln die Teilnehmer:

– neuer kreativer Schwung
– verfeinertes Gespür für Materialien
– Selbstvertrauen bei intuitiven und technischen Entscheidungen
– tieferes Verständnis für den sich entwickelnden persönlichen Stil

Die durch Qi Gong geschulte Wahrnehmungsklarheit fördert eine geerdetere und stimmigere Beziehung zur keramischen Praxis.

Ein kreativer Neustart zur Jahreszeit

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Töpferkursen dient dieser Workshop als intensive Gelegenheit zur Neuorientierung.

Dies ist besonders relevant für Personen, die:

– sich kreativ blockiert oder geistig überlastet fühlen
– das Körperbewusstsein wieder mit der kreativen Praxis verbinden möchten
– ihre Sensibilität für Oberflächen und Materialverhalten vertiefen möchten
– eine ruhige und dennoch technisch anspruchsvolle Atelierumgebung suchen

Anstatt festgelegte Ergebnisse zu vermitteln, fördert der Workshop die Wiederentdeckung kreativer Wege durch aufmerksames Eintauchen in Bewegung und Material.

Praktische Informationen

Termine
, 2.–3. Mai 2026

Samstag
09:30–12:00 Uhr
13:30–16:00 Uhr

Sonntag
09:30–12:30 Uhr
13:30–16:30 Uhr

Standort
Clay & Tao Ceramic Studio
Tramstrasse 53
8050 Zürich

Sprachen
-Qi-Gong: Deutsch
Keramik: Englisch oder Deutsch

Lehrer

Birgit Buschmann
Atemtherapeutin (IAC), TCM-Therapeutin und Qi-Gong-Lehrerin mit über 30 Jahren Erfahrung.

Alexandra Romy
Keramikdozentin und Gründerin von Clay & Tao, spezialisiert auf technische Keramikverfahren, Materialwahrnehmung und kreative Leitung.

Beitrag zum Workshop

Dieser Workshop entspricht 6 Leistungspunkten im Fach Keramik.

Zusätzliche Workshop-Gebühr: 210 CHF

→ Melden Sie sich für den Frühlingsworkshop an

Teil des „Clay & Tao“-Jahreszyklus

Dieser Workshop ist Teil des jährlichen Zyklus saisonaler Keramik-Intensivkurse von Clay & Tao, in denen die Beziehung zwischen Rhythmus, Wahrnehmung und materieller Transformation untersucht wird.

Teilnehmer, die ihre Tätigkeit fortsetzen möchten, können an regelmäßigen Keramikkursen oder weiteren saisonalen Workshops teilnehmen.

  1. Bei Stornierungen, die mindestens einen Monat vor der Veranstaltung erfolgen, wird der gesamte Betrag zurückerstattet. Stornierungen, die weniger als einen Monat vor der Veranstaltung erfolgen, sind unabhängig vom Grund nicht erstattungsfähig. Für Teilnehmer, die ein Studio-Kurspaket (10/20 Einheiten oder „Friend of CAT “-Pakete) nutzen, gelten dieselben Stornierungsbedingungen. Bei verspäteten Stornierungen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Terminverschiebung.

  2. Der Materialpreis beträgt 10 CHF pro Kilogramm Ton (dieser Preis kann sich ändern, sollten sich die Strom- oder Materialkosten ändern). Falls Sie möchten, dass ich Ihre Keramikwerke fertigstelle, betragen die Kosten 30 CHF pro Kilogramm Ton.

  3. Die Kurse finden je nach Wunsch der Teilnehmer auf Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch statt.

  4. Die Schüler werden gebeten, ihren Arbeitsplatz sauber zu hinterlassen. Die Reinigungszeit ist in der Unterrichtszeit enthalten. Je nach Geschwindigkeit des Schülers dauert dies zwischen 10 und 15 Minuten.

  5. Wir bitten Sie, alle Arbeiten innerhalb von drei Monaten nach Beginn fertigzustellen und abzuholen.

  6. Aus Sicherheitsgründen darf das Verglasen nur zu den festgelegten Zeiten erfolgen. Die Studierenden müssen beim Verglasen schwarze Nitrilhandschuhe und eine FFP3-Maske tragen. Das Essen oder Trinken während des Verglasens ist strengstens untersagt.

  7. Ton ist ein kostbares, nicht erneuerbares Material. Wir möchten Sie dazu ermutigen, bei der Auswahl der Stücke, die Sie behalten und brennen möchten, achtsam und bewusst vorzugehen.

  8. Es gilt schweizerisches Recht; zuständig sind die Genfer Gerichte.