Keramik und Taoismus: Eine Praxis im Herzen der fünf Elemente
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Keramik und Taoismus: Eine Praxis im Herzen der fünf Elemente

Im taoistischen Denken entsteht Harmonie aus dem Gleichgewicht der fünf Elemente: Erde, Wasser, Metall, Holz und Feuer. Die Töpferei, die jedes dieser Elemente in den kreativen Prozess einbezieht, bietet einen konkreten Weg, um wieder Halt und Präsenz zu finden. Durch den Umgang mit Ton wird diese Philosophie zu einer sinnlichen Erfahrung: eine Geste, die Körper, Geist und Materie miteinander verbindet.

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Auf der Welle des Tao – Die Schlüsselkonzepte des Taoismus
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Auf der Welle des Tao – Die Schlüsselkonzepte des Taoismus

Im Kern des Taoismus steht eine einfache, aber tiefgründige Erkenntnis: Alles im Leben ist in Bewegung, wandelt sich und verwandelt sich. Nichts ist statisch, und Harmonie entsteht nicht dadurch, dass man versucht, den Wandel zu kontrollieren, sondern indem man lernt, sich darauf einzustimmen.

Die taoistischen Prinzipien – wie Yin und Yang, die fünf Elemente und die drei Glücksfaktoren – sind verschiedene Arten, diese Bewegung zu beschreiben. Sie bieten uns eine Sprache, um das Gleichgewicht zu verstehen, sowie sanfte Hilfsmittel, um im großen Rhythmus der Natur harmonischer zu leben.

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Muss ich mein Bett wirklich nach Norden ausrichten? Oder: Was ist Astrologie eigentlich?
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Muss ich mein Bett wirklich nach Norden ausrichten? Oder: Was ist Astrologie eigentlich?

Wir alle kennen diesen Ratschlag unserer Großmütter: Das Bett nach Norden auszurichten. Aber woher kommt diese Vorstellung? Ist es nur Aberglaube, oder steckt mehr dahinter?

Seit einigen Jahrhunderten leben wir im Westen in einer Welt, die vom Naturalismus[1] geprägt ist. Dabei handelt es sich um eine Weltanschauung, in der die Natur als etwas außerhalb von uns Stehendes betrachtet wird – als etwas, das man beobachtet, verwaltet und kontrolliert. Wir sehen uns als die einzigen Wesen, die über ein Innenleben verfügen, als stünden wir gewissermaßen über der Natur statt in ihr, als wären wir von ihr getrennt statt mit ihr vereint – sie ist nicht wir[2].

Doch die Menschen haben die Welt nicht immer so gesehen. Nach Ansicht des Anthropologen Philippe Descola gibt es vier große Arten, wie Menschen sich zur Welt verhalten: Animismus, Totemismus, Naturalismus und Analogismus[3]. Jede dieser Arten bietet ein eigenes Verständnis der Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und dem Kosmos.

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